Schön, dass Sie mit uns gefeiert haben, vielen Dank!
Hier einige Impressionen - um in Erinnerung zu schwelgen …
Frauenzentrale Thurgau: 100-jähriges Jubiläumsfest
Am 5. September 2026 feierte die Frauenzentrale Thurgau ihr 100-jähriges Bestehen im Murg-Auen-Park in Frauenfeld.
Auftakt mit Podiumsgespräch
Punkt 15 Uhr begann der Anlass mit einer angeregten Diskussionsrunde zum Thema Gleichstellung im Kanton Thurgau und in der Schweiz. Drei prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen daran teil:
- Regierungsrätin Ruth Faller Graf
- Nationalrätin Nina Schläfli
- Francesca Keller, Geschäftsleitungsmitglied TKB Frauenfeld
Moderiert wurde das Gespräch von Annina Villiger, Präsidentin der Frauenzentrale Thurgau. Im Zentrum standen Fragen wie: Was hat sich in den vergangenen Jahren verändert? Wo steht der Kanton Thurgau heute? Wo besteht weiterhin Handlungsbedarf? Und wie sind die drei Frauen an ihre jeweiligen Positionen gelangt?
Vielfältiges Programm für alle Generationen
Nach dem spannenden Auftakt nutzte das bunt gemischte Publikum die Gelegenheit, sich den verschiedenen Aktivitäten zu widmen oder sich über aktuelle gesellschaftliche Themen auszutauschen.
Das Fest bot zahlreiche Stationen, an denen gemalt, geschätzt, getanzt, politisiert und diskutiert wurde. Auch Speis und Trank kamen nicht zu kurz. Ein weiteres Highlight war das Konzert von Klezmehr um 18.00 Uhr.
Feier unter freiem Himmel
Bei schönem Wetter fand das Jubiläumsfest mehrheitlich unter freiem Himmel im Murg-Auen-Park statt. Im Pavillon richtete die Infostelle Arbeit einen Secondhand-Kleiderverkauf ein, welcher rege besucht wurde.
Würdiger Abschluss des Jubiläums
Gegen 22 Uhr verliessen die letzten Gäste beschwingt, mehrheitlich Frauen aus dem Kanton, das Festgelände.
Der Vorstand der Frauenzentrale blickt beglückt auf ein würdiges Jubiläum zurück. Insgesamt nahmen rund 200 Frauen am Fest teil.
14. Juni 2026 feministischer Streik im Thurgau
Die SP Frauen Thurgau und SP Sektion Kreuzlingen haben die Planung und Organisation des Streiks 2026 in Kreuzlingen übernommen. - Vielen Dank für die tolle Organisation.
Der feministische Streik verzeichnete eine beeindruckende Beteiligung. Die Stimmung war hervorragend, die Rednerinnen setzten die richtigen Akzente. Wir stehen zusammen – laut, friedlich und entschlossen und genau so machen wir weiter.
Hier ein paar Impressionen.
100. Delegiertenversammlung Frauenzentrale Thurgau
Dienstag, 28. April 2026
Den Auftakt des Abends bildete ein gemütliches Beisammensein im Theaterfoyer, mit Suppe, des Suppenprojekts der Landfrauen, Käse und einem Glas, zum Anstossen auf die 100 Jahre Frauenzentrale.
Die Musikgruppe Mahilasong, der drei Munagapati Schwestern, sorgte für eine stimmungsvolle musikalische Umrahmung.
So wurde der geschäftliche Teil der Mitglieder- und Delegiertenversammlung der Frauenzentrale Thurgau beflügelt angegangen. Cornelia Züllig, die Vize-Präsidentin der Frauenzentrale Thurgau, führte durch den Abend.
Mitte 2025 entschied der Vorstand der Frauenzentrale, die Buchhaltung der Frauenzentrale und der Infostelle Arbeit in professionelle Hände zu geben. Die neue Treuhänderin heisst Astrid Neukomm. Sie stellte die Rechnung und das Budget vor. Die Anwesenden nahmen sowohl den Jahresbericht 2025 als auch die Rechnungen einstimmig an.
Barbara Schneider, Stiftungsratspräsidentin BENEFO Thurgau gratulierte der Frauenzentrale für das 100-jährige Bestehen und lobte die Arbeit der Vorstandsfrauen der Frauenzentrale.
Sie berichtete auch von der Beratungsstelle Benefo, die unter der neuen Geschäftsleitung von Manuela Reuss gut läuft. Auch die Wichtigkeit der Opferhilfestelle strich sie hervor, welche Betroffenen in psychisch und physisch belastenden Situationen kostenlose und vertrauliche Beratung sowie schnelle Unterstützung bietet.
Über die Infostelle Arbeit, berichtete die Stellenleiterin Daniela Giovanelli. Sie zeigte auf, welche Angebote die Infostelle anbietet und das mit 733 Fällen im Jahr 2025 die Nachfrage für das Beratungsangebot auf einem hohen Niveau ist. Die Quote ratsuchender Männer sei mittlerweile bei 28.2%.
Stiftungsratsmitglied der Winterhilfe Ursula Geiger musste sich kurzfristig abmelden, daher berichtete Daniela Giovanelli von der Winterhilfe. Sie zeigte auf, welche Angebote die Winterhilfe anbietet und wie wichtig dieses Angebot nach wie vor für sehr viele Menschen ist.
Jede der Beratungsstelle ist auf Spendengelder und finanzielle Zuwendungen angewiesen sind, um ihre Aufgaben erfüllen zu können.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten der diesjährigen Versammlung!
Die nächste und 101. Mitglieder- und Delegiertenversammlung der Frauenzentrale Thurgau findet am Dienstag, 20. April 2027, im goldenen Dachs in Weinfelden, statt.
Januar Kinoanlass
Donnerstag, 15. Januar 2026
Es war ein Abend wie bereits einige davor in den vergangenen Jahren.
Bereits der Apéro war ein Highlight, bestehend Rezept-Klassikern von Betty Bossi, welche Herr Ehl und Herr Eberle von der Kanti Romanshorn zubereitet haben – vielen herzlichen Dank.
Bei der Begrüssung erwähnte Andrea Röst, dass die Kinoabende in Kooperation mit der Frauenzentrale stets gelingsicher seien. Damit hat sie auch auf die Rezepte von Betty Bossi angespielt, wie wir später im Film merken durften. Denn mit dem Wort gelingsicher wurden die Rezepte von Betty Bossi ausgelobt.
Vor dem Filmstart haben die Vorstandsfrauen über ihre Erinnerungen an Betty Bossi gesprochen. Alle sind mit ihrer Küche aufgewachsen. Und nicht nur das: Auch zu Weihnachten gab es damals die neusten Betty Bossi Kochbücher. Jedoch nur für die Mädchen, versteht sich.
„Hallo Betty“ beinhaltet einen grossen Unterhaltungswert, regt aber auch zum Nachdenken an. So zeigt der Film neben Emanzipationsthemen auch auf, dass die gute Küche viel mit Einwanderung zu tun hat.
Viele Mitglieder der Frauenzentrale liessen den Abend in der Roxy-Bar ausklingen.
Danke einmal mehr an das Kino Roxy und sein Team. Wir kommen wieder – und zwar am Donnerstag, dem 14. Januar 2027.